Fakten zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Datteln
Geplantes Steinkohlekraftwerk hat höchste Effizienz
Die Effizienz eines Kraftwerks beschreibt der Wirkungsgrad, der das Verhältnis von erzeugter elektrischer Energie zu Brennstoffwärme ist. Aus naturgesetzlichen Gründen kann Brennstoffwärme nicht vollständig in elektrische Energie umgewandelt werden. Deutschland hat mit durchschnittlich 38 Prozent die weltweit höchsten Wirkungsgrade bei Steinkohlekraftwerken. Der durchschnittliche Wirkungsgrad von Steinkohlekraftwerken beträgt weltweit nur 30 Prozent.
Das in Datteln geplante Steinkohlekraftwerk wird (bei reiner Stromerzeugung) einen Wirkungsgrad von ca. 46 % haben. Dieser Wirkungsgrad liegt etwa acht Prozentpunkte über dem durchschnittlichen Wirkungsgrad deutscher Steinkohlekraftwerke. Damit setzt E.ON Kraftwerke neue Maßstäbe bei Energieeffizienz und Klimaschutz. Die technische Konzeption dieser Anlage entspricht der des sog. Referenzkraftwerks NRW.
Datteln – bewährter Standort im Ruhrgebiet
Ein Standort mit langer Tradition ist Datteln. Bereits 1964 wurde hier der Grundstein für die Bahnstromerzeugung der E.ON Kraftwerke gelegt: mit der Errichtung der Blöcke 1 und 2 sowie im Jahr 1969 mit dem Block 3 des Kraftwerks Datteln.
Diese Kraftwerke erreichen ihr wirtschaftliches und technisches Laufzeitende. Es wird Zeit, die "Oldtimer" durch ein neues leistungsstarkes Kraftwerk zu ersetzen. Das Kraftwerk in Datteln liefert höchste Effizienz aus Steinkohle.
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