Fakten zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Datteln
Standort Datteln hervorragend geeignet für neues Kohlekraftwerk
Datteln ist ein bewährter Kraftwerksstandort im Ruhrgebiet. Der Standort eignet sich durch die mögliche Anbindung an das Kanal- und Schienennetz sowie die Nähe zur A2 in ganz besonderer Weise für den Bau eines Kohlekraftwerks. Das in Datteln geplante Kraftwerk ist ein Steinkohlekraftwerk: Die geplante Anlage wird Steinkohle als sog. Regelbrennstoff verbrennen. Aus Vorsorgegründen wird auch die mengenmäßig begrenzte Mitverbrennung von Petrolkoks beantragt. Petrolkoks ist wie Steinkohle ein Regelbrennstoff. Bei der beantragten Mitverbrennung dürfen bezogen auf die gesamte Brennstoffmenge (100 %) max. 10 % durch Petrolkoks ersetzt werden.
E.ON Kraftwerke verzichtet auf die Mitverbrennung von Kronocarb in dem am Standort Datteln geplanten Steinkohlekraftwerk. Der Brennstoff Kronocarb entsteht bei der Herstellung des für Papier und Farben eingesetzten Weißpigments Titandioxid.
Datteln – bewährter Standort im Ruhrgebiet
Ein Standort mit langer Tradition ist Datteln. Bereits 1964 wurde hier der Grundstein für die Bahnstromerzeugung der E.ON Kraftwerke gelegt: mit der Errichtung der Blöcke 1 und 2 sowie im Jahr 1969 mit dem Block 3 des Kraftwerks Datteln.
Diese Kraftwerke erreichen ihr wirtschaftliches und technisches Laufzeitende. Es wird Zeit, die "Oldtimer" durch ein neues leistungsstarkes Kraftwerk zu ersetzen. Im Kraftwerk Datteln wird auch Petrolkoks mit verbrannt.
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