Fakten zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Datteln

E.ON Kraftwerke verzichtet auf Kronocarb in geplantem Steinkohlekraftwerk Datteln

 

E.ON Kraftwerke verzichtet auf die Mitverbrennung von Kronocarb in dem am Standort Datteln geplanten Steinkohlekraftwerk. Der Brennstoff Kronocarb entsteht bei der Herstellung des für Papier und Farben eingesetzten Weißpigments Titandioxid.

Bei dem ersten Erörterungstermin im Mai wurde die beantragte Mitverbrennung von Kronocarb sehr kritisch diskutiert. Das Unternehmen ist nach wie vor überzeugt, dass die Mitverbrennung von Kronocarb genehmigungsrechtlich zulässig ist und hieraus keine schädlichen Umweltauswirkungen resultieren. Dies wird durch die ausgelegten Unterlagen und vorliegenden Gutachten eindeutig belegt. E.ON Kraftwerke nimmt jedoch die Bedenken der Öffentlichkeit ernst und hat sich zu diesem Schritt entschlossen, der auch dazu beitragen soll, den Erörterungstermin sachlich fortzuführen.

 

Datteln – bewährter Standort im Ruhrgebiet

 

Ein Standort mit langer Tradition ist Datteln. Bereits 1964 wurde hier der Grundstein für die Bahnstromerzeugung der E.ON Kraftwerke gelegt: mit der Errichtung der Blöcke 1 und 2 sowie im Jahr 1969 mit dem Block 3 des Kraftwerks Datteln.

Diese Kraftwerke erreichen ihr wirtschaftliches und technisches Laufzeitende. Es wird Zeit, die "Oldtimer" durch ein neues leistungsstarkes Kraftwerk zu ersetzen. E.ON Kraftwerke verzichtet auf Kronocarb in dem geplantem Steinkohlekraftwerk.

 

 

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