Fakten zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Datteln
Geplantes Steinkohlekraftwerk sichert dauerhaft Arbeitsplätze in Datteln
Die Investitionen für das geplante Steinkohlekraftwerk in Datteln betragen rund 1,2 Milliarden Euro. Dieses Investitionsvolumen sorgt bereits während der Bauphase für positive wirtschaftliche Impulse in der Region. Der anschließende Betrieb des Steinkohlekraftwerks führt dauerhaft zu positiven Produktions- und Beschäftigungseffekten. So sichert der Neubau langfristig den Standort Datteln und die damit verbundenen 75 direkten und 175 indirekten Arbeitsplätze für mehrere Jahrzehnte. Dies bedeutet eine nachhaltige Wertschöpfung für die Wirtschaftsregion Emscher-Lippe.
Die durch Stilllegung vorhandener Altanlagen in Datteln, Herne und Gelsenkirchen betroffenen Arbeitsplätze werden – wie bei E.ON Kraftwerke üblich – sozialverträglich behandelt. Hierbei kommen Vorruhestandsregelungen, eine Verteilung der Mitarbeiter auf andere Standorte von E.ON Kraftwerke oder Konzernunternehmen zum Tragen. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht vorgesehen.
Datteln – bewährter Standort im Ruhrgebiet
Ein Standort mit langer Tradition ist Datteln. Bereits 1964 wurde hier der Grundstein für die Bahnstromerzeugung der E.ON Kraftwerke gelegt: mit der Errichtung der Blöcke 1 und 2 sowie im Jahr 1969 mit dem Block 3 des Kraftwerks Datteln.
Diese Kraftwerke erreichen ihr wirtschaftliches und technisches Laufzeitende. Es wird Zeit, die "Oldtimer" durch ein neues leistungsstarkes Kraftwerk zu ersetzen. Neben Strom erzeugt das Kraftwerk Datteln durch Kraft-Wärmekopplung auch Fernwärme.
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