Fakten zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Datteln
Geplantes Steinkohlekraftwerk verbessert Umweltbilanz
Das geplante Steinkohlekraftwerk basiert auf der Anwendung neuester Energietechnik und markiert einen Sprung in der Effizienz der Kohleverstromung für mehr Versorgungssicherheit und Klimavorsorge mit gleichzeitig verbessertem Lärmschutz. Durch den hohen Wirkungsgrad werden die natürlichen Ressourcen geschont und der Ausstoß des Klimagases Kohlendioxid deutlich gemindert.
Die möglichen Umweltauswirkungen des geplanten Kraftwerks werden im Rahmen des Genehmigungsverfahrens durch unabhängige Gutachter geprüft. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen führt der Betrieb der Anlage nicht zu relevanten zusätzlichen Belastungen durch Luftschadstoffe, Schall oder Verschattung infolge des Kühlturmbauwerks oder Wasserdampfschwaden.
Bei Verbrennung der Regelbrennstoffe Steinkohle und Petrolkoks ist die 13. BImSchV (13. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes) Basis für die Genehmigung.
Das geplante Steinkohlekraftwerk ersetzt die in Datteln vorhandenen Kraftwerksblöcke sowie weitere ältere Blöcke, die E.ON Kraftwerke in Herne und Gelsenkirchen betreibt und die nach Aufnahme des kommerziellen Betriebs des neuen Steinkohlekraftwerks in Datteln stillgelegt werden. Im Vergleich zum heutigen Betrieb dieser Altanlagen verbessert sich die Umweltbilanz in der Region durch den Neubau um fast 25 Prozent.
Datteln – bewährter Standort im Ruhrgebiet
Ein Standort mit langer Tradition ist Datteln. Bereits 1964 wurde hier der Grundstein für die Bahnstromerzeugung der E.ON Kraftwerke gelegt: mit der Errichtung der Blöcke 1 und 2 sowie im Jahr 1969 mit dem Block 3 des Kraftwerks Datteln.
Diese Kraftwerke erreichen ihr wirtschaftliches und technisches Laufzeitende. Es wird Zeit, die "Oldtimer" durch ein neues leistungsstarkes Kraftwerk zu ersetzen. Das Kraftwerk in Datteln liefert höchste Effizienz bei geringsmöglichen Immissionen.
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