Fakten zum geplanten Steinkohlekraftwerk in Datteln
Geplantes Steinkohlekraftwerk verursacht kaum zusätzlichen LKW-Verkehr
Die Ver- und Entsorgung des geplanten Steinkohlekraftwerks wird im Normalbetrieb im Wesentlichen über den Kanal und die Bahn sowie zu einem geringeren Teil über die Straße erfolgen. Bei diesem Normalbetrieb ist mit max. sechs LKW pro Stunde zu rechnen. Der Normalbetrieb des heutigen Kraftwerks Datteln ist mit rund 4 LKW pro Stunde verbunden.
Im Ausnahmefall, d. h. wenn Transporte über Bahn und Kanal (z.B. zugefrorener Kanal) nicht möglich sind und das geplante Steinkohlekraftwerk mit voller Leistung sowie mit stark aschehaltiger Kohle betrieben wird, kann sich der notwendige LKW-Verkehr auf etwa 13 Fahrzeuge pro Stunde erhöhen. Diese maximale Verkehrsbelastung ist auch die Basis gutachterlicher Untersuchungen zu möglichen Lärmbelästigungen des Kraftwerks.
Die geplante B474n würde die Straßenanbindung des Standorts weiter verbessern, da davon auszugehen ist, dass der Kraftwerksverkehr diese dann zu nahezu 100 Prozent nutzen würde. Die B474n stellt aber keine notwendige Voraussetzung für den Betrieb dar. Auch ohne die B474n kann über die Kreisstraße K14 der für den Betrieb des Kraftwerks notwendige LKW-Verkehr problemlos abgewickelt werden.
Bereits während der Bauphase wird versucht, den Kanal und die Bahn zu Transporten zu nutzen. Gleichwohl ist von einem erhöhten LKW-Verkehr während der Bauphase auszugehen. Hierfür bittet E.ON Kraftwerke bereits jetzt um Verständnis.
Datteln – bewährter Standort im Ruhrgebiet
Ein Standort mit langer Tradition ist Datteln. Bereits 1964 wurde hier der Grundstein für die Bahnstromerzeugung der E.ON Kraftwerke gelegt: mit der Errichtung der Blöcke 1 und 2 sowie im Jahr 1969 mit dem Block 3 des Kraftwerks Datteln.
Diese Kraftwerke erreichen ihr wirtschaftliches und technisches Laufzeitende. Es wird Zeit, die "Oldtimer" durch ein neues leistungsstarkes Kraftwerk zu ersetzen. Das Kraftwerk in Datteln liefert höchste Effizienz aus Steinkohle.
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